Synthography (AI)
In den mehr als 24 Jahren in der professionellen Digitalfotografie habe ich meinen Arbeitsbereich um Synthografie und hybride Fotografie erweitert. Für mich geht es dabei nicht um das bloße Erzeugen von Bildern, sondern um deren sorgfältigen Aufbau – mit Zeit, Erfahrung und einem klaren Bezug zur realen Fotografie.
Hierzu nutze ich das Prinzip des Remixes. Meine eigene Fotografie ist die Basis für den Stil, den ich ausgebe. Angelernt oder durch Vorlagen gestützt. Es ist wichtig zu wissen, dass ein gutes KI-gestützt erstelltes Werk keine schnelle Arbeit ist und durchaus genauso zeitintensiv sein kann, wie ein Fotoshooting.
Außerdem arbeite ich mit echten Menschen, die ich im Studio unter bewusst gesetztem Licht fotografiere, und erweitere diese Aufnahmen behutsam um KI-generierte oder synthetische Umgebungen – oder direkt mit ihren digitalen Zwillingen. Der Mensch bleibt dabei immer der Ausgangspunkt. Licht, Raum und Atmosphäre werden so behandelt, wie ich es aus der klassischen Fotografie kenne – damit Bilder entstehen, die glaubwürdig wirken und sich echt anfühlen.
Wenn mit erkennbaren Personen gearbeitet wird, sind Persönlichkeitsrechte, Nutzung und Darstellung von Anfang an Teil des Prozesses. Je nach Projekt arbeite ich dabei auch mit Agenturen wie Prompt me Please! zusammen, einer digitalen Medienmarke der Brüderchen & Schwesterchen Modelagentur in Düsseldorf. Modelle müssen für ihr Personlichkeitsrechtsübertragung entlohnt werden.
Objekte werden überwiegend fotografisch oder aus Modellbildern eingebunden und mit Sorgfalt weiterentwickelt. Jedes Bild, jede Serie entsteht in einem iterativen Prozess und wird so lange verfeinert, bis sie stimmig wirkt – nicht technisch perfekt, sondern überzeugend real.
Dieser hybride Ansatz ermöglicht Bildwelten, die sich mit klassischer Fotografie allein nur schwer, aufwendig oder wenig nachhaltig umsetzen lassen.
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